Veränderung – Warum fällt sie uns so schwer?
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Mal ehrlich: Veränderung ist für unsere Entwicklung unerlässlich, aber warum ist sie so verdammt schwierig? 🤔
Oft denken wir mehr über Veränderungen nach, als dass wir sie umsetzen. Wir sind die ewigen Zauderer, die oft an der Schwelle stehen, aber viel zu selten den Sprung wagen.
Vielleicht hast du deinen Traumjob nicht verloren, aber die Begeisterung dafür? Oder du bist beruflich an der Spitze angekommen, aber die Aussicht enttäuscht dich? Du bist erfolgreich, aber etwas fehlt.
Und jetzt? 🤔
Oft erstarren wir zu Salzsäulen.
Weil wir bequem sind.
Weil der Autopilot uns fest im Griff hat.
Oder weil alles Neue erst einmal viel Aufmerksamkeit erfordert und anstrengend erscheint.
Wir machen weiter wie bisher, ignorieren unsere innere Stimme, hoffen, dass es von alleine besser wird und versuchen, unsere Gefühle zu kompensieren - manchmal jahrelang. Doch das latente Gefühl der Unzufriedenheit verschwindet nicht von selbst. Es wird zu unserem ständigen Begleiter.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, eine Entscheidung nicht zu treffen, obwohl sie längst überfällig ist. Einfach weiter zu hoffen, dass es schon besser wird und die eigene Intuition zu unterdrücken. Das Problem ist, dass wir anfangen, das auszustrahlen. Unsere Freude und unser Enthusiasmus weichen Gefühlen wie Resignation, Ärger oder Wut. Das überträgt sich subtil auf unsere Umgebung.
Wir sind selten Opfer der äußeren Umstände und machen uns nicht bewusst, dass wir oft selbst die Ursache von Resignation, Ärger, Frustration und Wut sind. Stattdessen erzählen wir uns diese Geschichte gerne, um unsere innere Stimme zum Schweigen zu bringen.
Aber die Wahrheit ist:
Wir sind mit uns selbst nicht im Reinen, weil wir nicht auf unsere innere Stimme, auf unser Gefühl hören.
Wir sind wütend auf uns selbst.🤬
Denn was tun wir, wenn wir diesen inneren Konflikt spüren und uns eine emotionale Spannung blockiert? Oft greifen wir auf diese Strategien zurück:
1. Realistisch bleiben: Wir reden uns ein, dass unser Ziel zu weit entfernt ist und passen es an.
2. Angst als Motivation: Wir konzentrieren uns auf die negativen Konsequenzen eines Scheiterns.
3. Willensstärke: Wir treiben uns an die Grenzen, um jeden Widerstand zu überwinden.
Ja, Veränderung kostet Kraft und Mut, aber diese Ansätze kosten uns noch viel mehr:
Wir verfolgen unsere Träume nicht. Die Angst wird verherrlicht und der permanente Einsatz von Willenskraft erschöpft uns. Wir bezahlen unser Zögern mit unserer Lebenszeit, von der wir nie wissen, wie viel wir noch haben, und die wir nie zurückbekommen. Das Gefühl, auf der Stelle zu treten, wird unser ständiger Begleiter. Am Ende bedauern wir, den Schritt nicht gewagt zu haben.
Wenn wir unsere inneren Konflikte erkennen und benennen, können wir neue Möglichkeiten entdecken und Hindernisse überwinden.
Das ist Hilfe zur Selbsthilfe.
Dein zukünftiges Ich wird es dir danken. 🌟
Es ist Zeit, den ersten Schritt zu tun.
Was hält dich zurück?